Christina Rählmann, Bürgermeisterin von Mettingen, NRW, zur Situation der Apotheken vor Ort

Wichtig vor Ort

Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister in ganz Deutschland setzen sich für die Apotheken vor Ort ein. Weil sie eine sehr wichtige Rolle in den Landkreisen, Städten und Gemeinden haben – für die Versorgung der Menschen mit Arzneimitteln und auch darüber hinaus.

Hier erfahren Sie, wie die Herausforderungen an die öffentlichen Apotheken in den jeweiligen Städten oder Gemeinden sind, wie die aktuellen Rahmenbedingungen aussehen und warum sie vor allem für den pharmazeutischen Nachwuchs verbessert werden müssen.

Ulrich Mädge Oberbürgermeister von Lüneburg, Niedersachsen

Lüneburg ist zugleich Hochschulstadt, Hansestadt mit Tradition, beliebter Drehort für TV-Produktionen, Anziehungspunkt für Touristen und Wohnort für eine wachsende Bevölkerung von derzeit gut 74.000 Menschen. So vielfältig wie die Stadt sind die Versorgungsaufgaben der Apotheken dort.

Heiko Schmelzle Bürgermeister von Norden, Niedersachsen

Mit mehr als 1,8 Millionen Gästeübernachtungen pro Jahr ist Norden eine beliebte Urlaubsdestination. Auch als Wohnort mit 25.000 Einwohnern wächst die Stadt an der niedersächsischen Nordseeküste. Gut erreichbare Apotheken sind in der ländlichen Region für Touristen und Einheimische wichtig.

Felix Schwenke Oberbürger­meister von Offenbach, Hessen

Die Stadt Offenbach steht für Vielfalt: Dazu zählen auch die öffentlichen Apotheken vor Ort, die verlässliche Arbeitgeber sind. Knapp 90 Prozent der Beschäftigten in Apotheken sind Frauen, die flexible Arbeitszeiten und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf schätzen.

Christina Rählmann Bürgermeisterin von Mettingen, NRW

In Mettingen im nördlichen Westfalen versorgen drei Apotheken vor Ort die annähernd 12.000 Einwohner mit Arzneimitteln. Für den staatlichen anerkannten Erholungsort machen die Apotheken einen wichtigen Teil der Standortqualität aus.

Jens Hünerbein Bürgermeister von Gommern, Sachsen-Anhalt

Gommern ist aus ehemals zwölf selbständigen Gemeinden gebildet worden. Fast 11.000 Einwohner leben in insgesamt 16 Ortsteilen. Die Einheitsgemeinde zählt zum dünn besiedelten, ländlichen Raum. Umso wichtiger ist die Versorgungsfunktion der Apotheken vor Ort.

Heike Fries Bürger­meisterin von Falkenstein, Bayern

Die Apotheke vor Ort ist nicht nur wichtig für Falkenstein: Sie versorgt auch einige der umliegenden Orte mit Arzneimitteln. Damit die Wege für diese Patienten nicht länger werden, soll das auch so bleiben.

„Für die Menschen im Ort sichern sie ohne lange Wege die schnelle Versorgung mit Arzneimitteln, inklusive kompetenter Beratung. Zudem sind Apotheken in kleinen Gemeinden oft wichtige Gewerbesteuerzahler und Arbeitgeber.“

Dr. Uwe Brandl Bürgermeister von Abensberg, Bayern und Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes

Manuel Deitert Bürgermeister von Reken, NRW

In Reken im westlichen Münsterland gibt es für die fast 14.000 Einwohner eine Apotheke in jedem der fünf Ortsteile Groß Reken, Maria Veen, Klein Reken, Bahnhof Reken und Hüsten. Patienten schätzen diese kurzen Wege in der Arzneimittelversorgung.

Dr. Alexander Greulich Bürgermeister von Ismaning, Bayern

Fast täglich steigen die Bedarfsprognosen für Ismaning. Es werden stetig mehr Wohnungen, Kindergärten und Schulraum benötigt. Das Wachstum der Gemeinde, die bedeutender Medienstandort ist, verläuft rasant. Die fünf Apotheken vor Ort haben für die Versorgung eine wichtige Rolle inne.

Dr. Thomas Nitzsche Oberbürgermeister von Jena, Thüringen

In Jena ist die Zahl der Apotheken in den letzten zehn Jahren gesunken – von 35 auf heute 32, obwohl die Stadt zu den boomenden Metropolen in Deutschland gehört. Inmitten dieser Dynamik als Wirtschaftsstandort kommt den Apotheken vor Ort umso mehr eine wichtige Bedeutung zu.